Agility

Spaß und Action für Hund & Mensch

Wo Hunde über Hürden und Mauern springen, durch Tunnel jagen, über A-Wand, Laufsteg und Wippe balancieren, sich durch den Slalom schlängeln, durch Reifen schnellen, wo Hundeohren im Wind flattern, begeistertes Bellen die Luft erfüllt, super Stimmung herrscht, Mensch und Hund als Team: das ist Agility!

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Neben dem automatischen Bindungsaufbau des Mensch-Hund-Teams wird auch das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Hund wesentlich verbessert, da wir nach neuesten Erkenntnissen aus der Verhaltensforschung arbeiten und die Grundlagen des Lernverhaltens nutzen. Der Hund wird durch positive Motivation an seine Aufgaben herangeführt und lernt, sich auf seinen Menschen zu konzentrieren und auf dessen kleinste Zeichen zu reagieren. Gerade ängstlichen Hunden hilft die Überwindung und Lösung von kniffligen Aufgaben für Ihr Selbstbewusstsein. Auf jeden Fall wird Spaß und Aktion garantiert.

Die Trendsportart kommt ursprünglich aus England. Dabei können alle Hunde ihre Fitness und ihren Gehorsam trainieren, denn Agility ist ein Geschicklichkeitsspiel mit hohem Tempo. Es ist ein Parcours mit bis zu 20 Hindernissen zu überwinden – ähnlich dem Pferdespringreiten, wo unterschiedlichste Geräten zu meistern sind. Es zählt vor allem die Fehlerfreiheit – an zweiter Stelle kommt die erlaufene Zeit.

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 Unsplash © Angel Luciano

Obedience

Kopfarbeit – Präzision – Vielseitigkeit – Harmonie

Eine „moderne“ Hundesportart, bei der es besonders auf harmonische, schnelle und exakte Ausführung der Übungen ankommt.

Obedience wird auch als „Hohe Schule“ der Unterordnung bezeichnet. Ein harmonisches, perfekt eingespieltes Mensch-Hund-Team ist eine Grundvoraussetzung für diesen anspruchsvollen, vielseitigen Hundesport.

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C. Weskott © Jochen Schirm

Neben den üblichen Elementen, wie „Platz, Sitz, Fuß, …“, gehört das Apportieren, das Voraussenden in ein Quadrat, die Distanzkontrolle, die Geruchsunterscheidung bei Identifikationshölzchen und vieles mehr zu diesem wunderbaren Sport.

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C. Weskott © Jochen Schirm

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C. Weskott © Jochen Schirm

Fährtensuche

Nasenarbeit – Gehirnjogging für Hunde

Bei der Fährtenarbeit kann der Hund seine natürlichen Bedürfnisse kontrolliert ausleben. Der Hund erschnüffelt den Weg, den ein Mensch gegangen ist. Dabei riecht er die Bodenverletzung die entsteht, wenn man z. B. über eine Wiese geht. Durch das Zerdrücken von Gräsern, das Herabfallen kleinster Hautschuppen etc. kann der Hund erkennen, wer dort wann gegangen ist.

Riechen ist vor allem eine geistige Arbeit, bei der der Hund Höchstleistung erbringt! Die Körpertemperatur des Hundes steigt bei einer konzentriert gearbeiteten Fährtensuche um bis zu 2 °C . Egal ob Rehpinscher oder deutsche Dogge, Fährtensuche ist für jeden Hund ein absolutes Highligt!

Gerade wenn der Hund einmal ins Alter kommt oder körperlich nicht ganz so Fit ist, kann man
seinen Liebling über die Fährtensuche noch optimal auslasten und beschäftigen!

Trickdog

Eine kreative Beschäftigung mit viel Spaß

Trickdog ist eine tolle Möglichkeit seinen Hund kopflastig zu beschäftigen. Kreativität und Spaß von Hund & Mensch stehen dabei im Vordergrund.

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Ob im Wald, im Garten, im Haus oder in der Wohnung: Trickdog ist eine super Gelegenheit spontan mit eurem Hund Spaß zu haben, die Bindung zu stärken und für Auslastung zu sorgen!

Egal welche Tricks ihr mit eurem Hund erlernen wollt: der persönlichen Kreativität sind keine Grenze gesetzt.

Begleithundeprüfung

Voraussetzung für fast alle Hundesportarten

Die im Rahmen der Begleithundeprüfung nachgewiesene Alltagstauglichkeit eines Hundes ist eine wichtige Grundlage für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Tier – und das erste Zile im Hundesport. Im Rahmen der Grunderziehung trainieren wir die Inhalte um dich optimal für eine erfolgreiche Prüfung vorzubereiten.

www.vdh.de

Der Hund zeigt im ersten Teil der Prüfung auf einem eingefriedeten Grundstück, dass er sich problemlos von seinem Hundehalter durch verschiedene Situationen und Aufgaben führen lässt. Im zweiten Teil wird sein Verhalten im öffentlichen Raum und im Straßenverkehr geprüft.

Vor Prüfungsbeginn muss der Hundehalter bei einem Sachkundetest zunächst nachweisen, dass er über das notwendige Grundwissen der Hundehaltung verfügt. Das Mindestalter des Hundes beträgt 15 Monate. Zur eindeutigen Feststellung der Identität des Tieres ist ein Chip oder eine Tätowierung erforderlich. Im VDH gilt für die Begleithundprüfung seit 2012 die Internationale Prüfungsordnung der FCI (Féderation Cynologique Internationale).