Welpenschule

Die erste und wichtigste Prägephase im Hundeleben beginnt mit der 4. Woche und endet etwa mit der 14. bis 16. Lebenswoche. In dieser Zeit speichert der Hund alle gemachten Erfahrungen fast unwiederbringlich ab. Diese Informationen dienen als Verhaltensmasstab für sein ganzes weiteres Leben! Deshalb ist es besonders wichtig den Hund gerade in dieser sensieblen Phase, positiv auf seine Umgebung und die verschiedenen Umwelteinflüsse zu prägen. Dadurch wird der Grundstock einer harmonischen und stressfreien Beziehung zwischen dem Hund und seiner Umwelt gelegt.

 C. Weskott © KiKo Pictures

Bei der Welpenerziehung liegt mein besonderes Augenmerk im Aufbau einer festen Bindung zwischen Mensch und Hund. Dadurch lernt der Hund schon als Welpe den Besitzer in seinen Interessensmittelpunkt zu stellen, sich nicht von der Umwelt ablenken zu lassen und Kommandos zuverlässig auszuführen. Nur so kann ich meinem Hund viel Freiheiten, wie z.B. ein gefahrloses Freilaufen, bieten.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Welpengruppe ist das kontrollierte Spiel der jungen Hunde untereinander, das zur Sozialisierung ihres Vierbeiners dient. Dabei werden wichtige Verhaltensweisen, wie Beschwichtigungssignale, Beißhemmung, ind vieles mehr erlernt und gefestigt. Außerdem werden erste Übungen spielerisch erarbeitet. Dazu gehört unter anderem das Herankommen, das Kommando „Aus“, die Leinenführigkeit und vieles mehr.
Auch Koordinations-und Konzentrationsübungen gehören dazu, um späteres Lernen zu erleichtern, das Vertrauen Ihres Lieblings in Sie zu stärken und das gesunde Selbstbewusstsein Ihres „Kleinen“ aufzubauen.

Besonderes Augenmerk lege ich auch auf die Ausbildung des Hundebesitzers! Die Erziehung und Prägung des Welpens, findet 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag statt. Und nicht, in einer Stunde pro Woche! Deshalb dürfen Sie mir „ein Loch in den Bauch fragen“ und sollte mal niemand eine Frage haben, so besprechen wir Themen wie Dominanzverhalten, Beschwichtigungssignale, Jagdverhalten, etc.

Grunderziehung

„Der hört nur wenn er will!“.
Wer kennt diesen Satz nicht? Ist es wirklich so, dass Hunde oft nur „stur“ sind und sich lieber Ärger einhandeln als sich auf Kommando zu setzen?
Ist es wirklich Absicht des Hundes nicht zu kommen wenn man ihn ruft?
Oder haben Hunde einfach nur gelernt das Kommando zu ignorieren?
Wie lernt der Hund immer mit der gleichen Handlung zu reagieren?
Warum klappt das Kommando „gib Pfötchen“ immer und „komm“ nur selten?
All das sind Fragestellungen, die wir in der Grunderziehung thematisieren.
In der Grunderziehung geht es um das Erlernen aller Grundkommandos wie „sitz“, „platz“, „bleib“ usw. Diese werden dann bei stetig ansteigender Ablenkung vertieft und gefestigt.

 C. Weskott © Jochen Schirm

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Weiter geht es mit schwierigeren Kommandos wie der Distanzkontrolle oder Kommandos aus der Bewegung. Das fordert ihren Hund nicht nur geistig, sondern macht die Möglichkeiten im Alltagstraining umfangreicher und interessanter. Zugleich macht es den Alltag für den Hund sicherer.

Wer möchte nicht gerne z.B. seinen Hund beim Radfahren auf Entfernung mit einem „Sitz“ stoppen können wenn ein Auto naht?

Wir üben auf dem Hundeplatz, im Wald und in der Stadt, um den Hund auf möglichst viele Alltagssituationen vorzubereiten.

Verhaltenstherapie

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Ihr Hund hat ein Problem? Oder haben sie ein Problem mit ihrem Hund?
Angst, Agression oder unerwünschtes Jagdverhalten?
Finden sie sich nicht mit dieser Situation ab, sondern ändern sie diese!
Zur individuellen Verhaltenstherapie werden Einzelstunden vereinbart. Hierbei wird die Thematik zunächst detailliert analysiert und anschließend das bestmögliche Konzept für eine erfolgreiche Problemlösung erarbeitet.